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Teil 15: S3002K raus - S3004 rein

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Veröffentlicht: 10. Januar 2026

Wie im vorherigen Teil Teil 14: Gastank und Druckregler mit Crash Sensor erwähnt gestaltete sich der Austausch der Heizung schwieriger als gedacht. Beginnen wir von vorn. Wie im Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited schon gesagt, war die Truma S3002K, die in der Reisenden verbaut war, von der Austauschpflicht betroffen. Ausgetauscht werden muss der Wärmetauscher, also das größte Teil der Heizung. Ein neuer Wärmetauscher ist allerdings bei einem Preis von ca. 250 € bereits in der Kategorie in der man eine neue Heizung ohne Einbaukasten und Verkleidung bekommt. Allerdings war die nicht lieferbar und so entschloss ich mich, dann die Heizung komplett zu erneuern. Also bestellte ich eine komplette S3004 mit Einbaukasten und Standardverkleidung bei Obelink und baute schon einmal die alte Heizung aus.

1. Herausforderung

Als die neue Heizung eintraf, machte ich mich an den Einbau und musste als erstes feststellen, dass der Trumavent Lüfter der alten Heizung die Befestigungpunkte an anderen Stellen hat als die neuen Modelle von Heizung und Ventilator. Also stand ich vor der Frage, auch noch einen neuen Ventilator zu kaufen oder irgendwie den alten anzupassen, so dass er zur neuen Heizung passt.

Adapterplatte von hintenIm Internet fand ich eine Adapterplatte von Truma zum Preis von ca. 55 €, um eine alte Heizung mit einem neuen Lüfter oder umgekehrt zu verbinden. Aber bevor ich die Bestellung losgeschickt hatte, kam mir die Idee, mir eine solche selbst herzustellen, denn schließlich habe ich den alten Einbaukasten mit den passenden Befestigungspunkten, den ich jetzt nicht mehr benötige. Also warum nicht einen Teil aus der Rückwand des alten Einbaukastens ausschneiden und diesen mit dem Luftdurchlass deckungsgleich an den neuen verschrauben und so eine Adapterplatte selbst erstellen. Die ausgesägte Platte habe ich mit acht Popnieten, vier am Rand und vier um das Lüfterloch mit dem neuen Kasten verbunden. Im Bild links sieht man die so montierte Platte von hinten. Damit die Platte möglichst glatt am Einbaukasten anliegt und die Schrauben für den Lüfter festgezogen werden können musste ich noch für die beiden unteren Punkte jeweils ein Loch in den neuen Einbaukasten bohren (siehe Bild rechts mit montiertem Trumavent). 

2. Herausforderung

RahmenaufdopplungBeim Versuch den Einbaukasten mit dem Möbelrahmen zu verschrauben musste ich feststellen, dass der neue Kasten 2 cm tiefer ist als der alte. Nun konnte ich den aber nicht einfach 2 cm weiter hineinsetzen, da hinter der Heizung der Lüfter und dahinter die Wand zum  Gaskasten ist und zwischen Lüfter und Gaskasten auch vorher schon nur ein halber Zentimeter Platz war. Außerdem wäre der Einbaukasten im Verhältnis zum Einbauplatz der Heizung selbst – der Kasten unten im Bild – zu weit hinten gewesen, was dann wieder ein Problem mit der Verkleidung gäbe. Also musste ich rund um den Einbauausschnitt mit 2 cm Quadratstäben die Tiefe ausgleichen. Das sieht zwar aktuell nicht so schön aus, aber wenn die nach Abschluss der Arbeiten auch noch gestrichen sind, fällt es hoffentlich nicht mehr so auf. 

3. Herausforderung

Gasanschluss S3002KGaszuleitungDas Gasventil der alten Heizung hatte einen Gasanschluss mit Schneidringverschraubung (siehe Bild links). Ein entsprechend gebogenes Gasrohr war durch die Bodenplatte nach oben und dann hinter dem Wärmetauscher vorbei nach links geführt und dort hinter dem Abgasrohr mit dem Zuleitungsrohr vom Verteiler mittels Schneidringverbinder verschraubt. Damit war die Einbautiefe bestimmt durch den Zulufteinlass und der war 9 cm unterhalb der Bodenplatte der Heizung, so dass der Einbaurahmen (siehe oberes Bild rechts) mit 10 cm Höhe ausreichend war. 

Gasanschluss S3004Bei der neuen Heizung ist am Gasventil ein ca. 3 cm langes 8 mm starkes Messingrohr mit angegossen, was gerade nach unten zeigt. An dieses kann das Gasrohr mit einer Schneidringverschraubung angeschlossen werden. Bei neueren Fahrzeugen und auch bei unserem Wohnwagen wird die Gasleitung von unten her durch den Bodenausschnitt, der für die Zuluft sorgt, an die Heizung herangeführt. Bei unserem Oldtimer geht das aber nicht, da dort der Leiterrahmen des Fahrwerks verläuft, weshalb man innerhalb des oben zu sehenden Rahmens in den Boden zwei große runde Löcher für die Frischluftzufuhr geschnitten hat. Von unten kommt man aber an diese Löcher nicht heran, weil darunter der Tank hängt. Das hat zwar den Vorteil, dass kein Dreck, Wasser oder Schnee von unten in den Einbaukasten hineingeschleudert werden kann, stellt aber jetzt für die Heizungsmontage ein Problem dar. Mit dem Anschlussrohr hat die Heizung bereits eine Einbautiefe von 9 cm. Dann muss noch die Schneidringverschraubung darauf, und selbst wenn man eine abgewinkelte verwendet, kommt noch einmal mehr als 1 cm hinzu, so dass die Einbautiefe nicht mehr ausreicht. 

Ich habe zwar schon ein paar Ideen, wie ich vorgehen könnte, aber die stimme ich lieber mit meinem Gasprüfer ab.

Fortsetzung folgt!

Teil 14: Gastank und Druckregler mit Crash Sensor

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Veröffentlicht: 10. Januar 2026

CAMPKO Gastank mit Befüll- und EntnahmeanschlussUrsprünglich sollte in diesem Teil sowohl der Umbau der  Gasanlage wie auch der Austausch der Heizung beschrieben werden. Der Austausch der Heizung gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht, so dass ich hier zunächst einmal den Austausch der Gasversorgung dokumentiere. In Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited bin ich darauf schon eingegangen, dass die alten Stahlgasflaschen einem CAMPKO Komposit-Gastank zusammen mit einer Truma Mono Control und einem Filter weichen sollten. Nachdem nun Gastank, Mono Control, Filter und diverse Kleinteile wie Rohrverbinder, Schlauch mit Bruchsicherung, ein Rohr zur Verlängerung der Leitung von der Mono Control zur Gasverteilung im Wohnmobilinnenraum und die Halterung für den Tank eingetroffen sind, habe ich mich an den Einbau gemacht.

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Off-Topic: SAT-Anlage oder Streaming via Internet

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Veröffentlicht: 08. Januar 2026

WoMo mit SAT-Anlage (generiert mit Grok)In den Newslettern der Camping-Ausrüster findet man immer wieder Angebote für SAT-Anlagen. Dabei werden teilweise Preise im vierstelligen Euro-Bereich aufgerufen. Da frage ich mich jedes Mal, warum sollte man sich so eine Anlage heutzutage noch auf das Dach bauen. Nun sind wir ohnehin keine Fernsehschauer und wenn wir einmal einen Film sehen wollen, dann konnten wir das bisher immer ganz gut via Internet. Trotzdem will ich dieser Frage hier einmal nachgehen, und die Vor- und Nachteile, verschiedener Wege TV-Angebote zu nutzen, aufzeigen.

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Teil 13: Die Reisende muss abspecken – Revisited

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Veröffentlicht: 31. Oktober 2025

Vor einiger Zeit war ich mit der Reisenden auf dem Recyclinghof, um einigen Elektroschrott abzugeben und bin dabei über die Waage gefahren. Und was soll ich sagen, sie war, weitestgehend reisefertig gepackt, schon nahe am zulässigen Gesamtgewicht von 2,81 t. Und das obwohl ich ja z.B. den schweren Gurtbock für die hinteren Sitze ausgebaut hatte. Also habe ich mir mal die Gewichte der Umbauten vorgenommen. Die neue Tellerfederung im Bett wiegt im Vergleich zu den Latten, die vorher einen Lattenrost darstellen sollten, kaum mehr, so dass ich diese außer Acht lasse. Die Einbauten im Heck mit ca. 20 kg lassen sich ohne Stabilitätsverlust kaum leichter bauen. ggf. könnte ich die Trennwände der Fächer aus dünnerem und leichterem Material machen. Die großen Posten finden sich an anderen Stellen.

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Teil 12: Neuer Sound im WoMo, neuer Kabelbaum für die Heckleuchten und neue Rückfahrkamera - Revisited

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Veröffentlicht: 12. August 2025

Akzeptabler Sound in einem dreißig Jahre alten Wohnmobil auch während der Fahrt ist eine Herausforderung, denn das Fahrgeräusch ist schon recht laut. Zum einen dröhnt der 2,5 Liter Diesel ganz gut, zudem hat der Transit auf dem das WoMo aufgebaut ist, kaum Antidröhn-Ausrüstung – wäre noch eine Nachrüstungsmaßnahme, wenn das zusätzliche Gewicht nicht wäre – und besonders aerodynamisch ist der Kasten auch nicht, was für zusätzliche Windgeräusche sorgt. So war insbesondere die Sprachverständlichkeit sehr eingeschränkt und da wir gerne während der Fahrt Podcasts hören, war dieser Punkt auch für die weiteren Überlegungen ausschlaggebend. 

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  1. Teil 11: Nasszelle die 2te und der neue Look von außen
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  3. Teil 10: Reparaturen und neuer Look
  4. Teil 9: Die Reisende muss zur HU - Update 14.02.2025

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  • Teil 8: Die Reisende muss zur HU und neue Türen für die Fächer im Heck
  • Teil 7: Nochmal Strom und Erweiterung der Gasversorgung
  • Teil 6: Internet im Wohnmobil
  • Teil 5: Aus für die Heizung?
  • Teil 4: Mehr Schlafkomfort
  • Teil 3: Neues Design für die Reisende

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